Geschichten
Geruchsfetischismus
Viele Männer lieben den Duft der Frauen. Damit ist nun nicht der Geruch des Parfums gemeint. Es geht um den weiblichen Duft, den intimsten aller Düfte. Den Duft eines Slips, der Söckchen und der Wäsche im allgemeinen. Viele denken dieser Fetisch wäre eine Erfindung der Neuzeit. Dieses ist jedoch nicht richtig.
Bereits Johann Wolfgang von Goethe hatte seiner Geliebten Frau Charlotte von Stein in den Jahren 1977 bis 1788 ein Mieder entwendet um an diesem riechen zu können wann immer er Lust dazu hatte.
Und auch Napléon Bonaparte soll angeblich ein Liebhaber des weiblichen Duftes gewesen sein. Er hat Joséphine während einer ägyptischen Expedition geschrieben: “Wasch Dich nicht mehr, ich komme bald zurück”.
Und das ist es was ich liebe. Wäschedamen wollen bewundert werden. Wir wollen Komplimente. Und wir wollen dass die Männer unsere Düfte lieben. Und dazu verdienen wir auch noch ein Taschengeld. Davon kann sich eine Wäschedame wieder etwas Geiles kaufen. Ob ein Spielzeug oder auch ein scharfes Dessous. Ach übrigens: Momentan gibts kostenfreien Versand bei Eis. Ich glaub, ich geh mal shoppen.
Monika die Reiseleiterin
Heiß brannte die Sonne auf ihren Rücken. Nur mit einem kurzen Sommerkleid bekleidet stand Monika an der Grenze zwischen Italien und Österreich. Sie war mit einer Reisegruppe zu einem Ferienort in Italien unterwegs. Sie genossen Windhauch, der ihr von Zeit zu Zeit ein wenig Kühlung brachte. Da war er wieder. Jede Frau wäre bei seinem Anblick dahin geschmolzen. So war es auch kein Wunder, daß Monika anfing Interesse an ihm zu finden. Sie beobachtete jeden seiner Schritte, seit er aus dem Bus gestiegen war. Seine braunen mittel langen Haare flatterten im Wind und sein Körper bewegte sich grade zu majestätisch. Seine Muskeln bewegten sich bei jedem seiner Schritte und seine gebräunte Haut schimmerte in der Sonne. Monika wußte, dass wenn sie es wollte, sie die Männer verrückt machen konnte und das war bei ihrem Aussehen auch kein Wunder. Viele Frauen beneideten sie um ihre Figur und ihre langen braunen Haare. Bis jetzt hatte sie jeden Mann bekommen, den sie wollte, aber dieser schien gar keine Notiz von ihr zu nehmen. Sie konnte ihn regelrecht anstarren, sobald er es jedoch bemerkte drehte er ihr den Rücken zu. Jeden ihrer Flirtversuche blockte er ab. So langsam fing Monika an, an sich selbst zu zweifeln. Sie wollte ihn haben, aber wie sollte das funktionieren, wenn er auf nichts ansprang.

